Zufallsentdeckung

Die Seite www.jugendschutzbeauftragte.net, auf der ich jetzt aktiv tätig bin, habe ich eigentlich durch Zufall über einen Zeitungsartikel entdeckt. Das war glaube ich 2005 oder 2006, und seitdem hat mich das Thema nicht mehr in Ruhe gelassen. Mir war von Anfang an bewusst, dass ich mit meinem Fachwissen – man könnte es ja schon fast als Insiderwissen bezeichnen – eine tolle Ausgangsposition als Jugendschutzbeauftragte hätte. So habe ich irgendwann Kontakt zu den Betreibern von www.jugendschutzbeauftragte.net aufgenommen, und konnte schnell die nötige Kompetenz für meine Tätigkeit als Jugendschutzbeauftragte nachweisen. Seither berate ich Betreiber von kommerziellen Internetseiten zu den Themen Jugendschutz und Kinderschutz, und bin froh, zu sehen, dass es viele Betreiber in Deutschland gibt, die es mit diesen Themen sehr ernst meinen. Natürlich ist es in Deutschland ordnungswidrig, keinen Jugendschutzbeauftragten für seine Seite zu bestellen, wenn man sogenannte entwicklungsbeeinträchtigende oder jugendgefährdende Inhalte veröffentlicht, weswegen es natürlich auch viele Menschen gibt, die eher aus Furcht handeln und aus dieser Motivation heraus den Jugendschutzbeauftragten rufen. Aber meine Erfahrung ist, dass vielen die Sicherheit der jüngsten Mitglieder unserer Gesellschaft wirklich am Herzen liegt, und das finde ich toll.

Hallo

Neue Brisanz
Sie glauben ja gar nicht, was der Fall Edathy für eine Sturmwelle auf uns Jugendschutzbeauftragte ausgelöst hat. So etwas habe ich in meiner aktiven Zeit noch nicht erlebt, auch, wenn das Thema Jugendschutz natürlich immer mal mehr und mal weniger diskutiert wird. Da sieht man mal wieder, welche Macht die Medien auf eine Gesellschaft ausüben – was ich einerseits faszinierend, andererseits aber ebenso erschreckend finde. Unfair finde ich, dass wir Jugendschutzbeauftragte teilweise anonyme Drohungen erhalten, obwohl wir in unserem Alltag alles dafür tun, dass solchen Tätern das Handwerk gelegt wird. Aber natürlich arbeite ich nicht bei der Polizei, sondern als Berater für Betreiber von Internetseiten, und bin als solcher nicht weisungsbefugt. Abgesehen davon sind es ganz sicher nicht die wirklich Kriminellen, mit denen wir es zu tun haben, denn die legen sich Server im Ausland an, auf die wir keinen Einfluss besitzen - schließlich sind wir keine Kontrollbehörde.



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